Viewability: Sichtbarkeit von Anzeigen und Inhalten steigern

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Viewability

Viewability, Sichtbarkeit, ist ein Maß aus der Online-Werbung: Wurde eine Anzeige überhaupt so eingeblendet, dass ein Mensch sie sehen konnte? Eine Anzeige, die ganz unten lädt und nie in den sichtbaren Bereich gescrollt wird, gilt als nicht sichtbar, obwohl sie technisch ausgeliefert wurde.

Für Sie ist das wichtig, damit Sie Werbezahlen richtig deuten. Tausend ausgelieferte Anzeigen heißt nicht tausend gesehene Anzeigen. Wenn Sie für Einblendungen zahlen, achten Sie darauf, dass Sie für wirklich sichtbare zahlen, nicht für solche, die nie im Blickfeld waren. Bei Werbung, die nach Klicks oder Anfragen abgerechnet wird, ist das weniger Ihr Problem.

Signo Media Wissensdatenbank mit Fokus auf Viewability zur Messung der Sichtbarkeit von Online-Anzeigen und Optimierung der Werbewirksamkeit

Warum ist Viewability wichtig?

  1. Echte Reichweite messen:
    • Reine Impressionen bedeuten nicht, dass Anzeigen tatsächlich vom Nutzer wahrgenommen wurden. Viewability hilft, wirkliche Sichtkontakte zu erfassen.
  2. Effizientere Budgetnutzung:
    • Werbetreibende möchten für Anzeigen zahlen, die Nutzer tatsächlich sehen. Eine hohe Viewability-Rate bedeutet, dass das Geld effektiver eingesetzt wird.
  3. Verbesserte Kampagnenleistung:
    • Durch die Messung der Viewability können Kampagnen optimiert werden, um Anzeigenplatzierungen zu wählen, die höher im sichtbaren Bereich liegen.
  4. Standardisierung in der Branche:
    • Initiativen wie die der Media Rating Council (MRC) haben Viewability-Standards festgelegt, damit Werbetreibende, Publisher und Agenturen einen einheitlichen Maßstab haben.

Viewability-Standards und Kriterien

Laut MRC (Media Rating Council) gelten für Display- und Videoanzeigen bestimmte Mindestkriterien für Viewability:

  1. Display-Ads:
    • Mindestens 50 % der Pixel der Anzeige müssen für mindestens 1 Sekunde im sichtbaren Bereich des Bildschirms sein.
  2. Video-Ads:
    • Mindestens 50 % der Pixel des Videos müssen für mindestens 2 Sekunden im sichtbaren Bereich sein.

Je nach Werbeformat (z. B. große Display-Ads, Video) oder Plattform können die Kriterien variieren.

Faktoren, die Viewability beeinflussen

  1. Platzierung auf der Seite:
    • Anzeigen „Above the Fold“ (im oberen Bereich der Seite, ohne zu scrollen) sind wahrscheinlicher sichtbar als Anzeigen, die der Nutzer erst durch Scrollen sieht.
  2. Ladezeiten:
    • Langsame Webseiten oder Anzeigen, die nicht rechtzeitig geladen werden, bevor der Nutzer weiterklickt, senken die Viewability-Rate.
  3. Gerätetyp:
    • Auf mobilen Geräten kann die Bildschirmgröße oder das Nutzerverhalten die Viewability beeinflussen.
  4. Ad-Blocker und Browser-Einstellungen:
    • Wenn Anzeigen blockiert werden oder der Nutzer schnell scrollt, kann die Anzeige trotz Ausspielung nicht als sichtbar gelten.

So nutzen Sie das im Betrieb

Wenn Sie Werbung nach Einblendungen buchen, fragen Sie nach der Viewability, also wie viele Ihrer Anzeigen echt sichtbar waren. Zahlen Sie nicht blind für ausgeliefert, wenn ein Teil nie im Blickfeld landete. Für kleine Betriebe ist ohnehin meist die Abrechnung nach Klick oder Anfrage sinnvoller, weil Sie dann nur für echte Reaktionen zahlen. Sprechen Sie das mit Ihrer Agentur durch.

Herausforderungen bei der Viewability

  1. Technische Komplexität:
    • Verschiedene Geräte, Browser und Ad-Formate erschweren die einheitliche Messung.
  2. Ad Fraud:
    • Betrügerische Aktivitäten wie Bot-Traffic können zu falschen Viewability-Werten führen.
  3. Kein direkter Garant für Engagement:
    • Hohe Viewability bedeutet nur, dass Anzeigen gesehen werden können, aber nicht, dass Nutzer interagieren.

Best Practices zur Verbesserung der Viewability

  1. Optimale Anzeigenplatzierung:
    • Anzeigen möglichst „Above the Fold“ platzieren, damit Nutzer sie ohne Scrollen sehen.
  2. Schnelle Ladezeiten:
    • Leichte und optimierte Anzeigenformate, die sofort angezeigt werden, erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass der Nutzer sie sieht.
  3. Responsives Design:
    • Anzeigen sollten auf allen Geräten optimal dargestellt werden.
  4. Regelmäßige Analyse und Optimierung:
    • Kontinuierlich Viewability-Daten analysieren und schlechtere Platzierungen austauschen oder anpassen.

Häufige Fragen

Was bedeutet Viewability?
Ob eine Anzeige wirklich sichtbar eingeblendet wurde, statt nur technisch ausgeliefert. Eine Anzeige, die niemand ins Blickfeld scrollt, zählt trotzdem als ausgeliefert, aber nicht als gesehen.

Muss ich mich darum kümmern?
Vor allem, wenn Sie nach Einblendungen zahlen. Rechnen Sie nach Klicks oder Anfragen ab, ist es weniger Ihr Problem, weil Sie dann nur für echte Reaktionen zahlen.

Mehr dazu: Marketing von Signo Media

KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde ganz oder teilweise mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft.

Fazit

Viewability ist ein zentraler Messwert im digitalen Marketing, um sicherzustellen, dass Anzeigen nicht nur ausgeliefert, sondern tatsächlich gesehen werden. Eine hohe Viewability verbessert die Transparenz, Glaubwürdigkeit und Effizienz von Werbemaßnahmen. Mit standardisierten Messungen, optimierter Platzierung und fortlaufender Analyse können Unternehmen ihre Kampagnenperformance und Werbebudgets optimal nutzen.