
Die E-Privacy-Verordnung ist ein geplantes EU-Regelwerk, das den Datenschutz bei elektronischer Kommunikation regeln soll, vor allem bei Cookies, Tracking und Direktwerbung. Sie ergänzt die DSGVO für den Online-Bereich.
Warum du sie kennen solltest: Auch wenn sie sich in der EU lange hinzieht, zeigt sie die Richtung, in die es geht, strenger bei Cookies und Tracking, mehr Kontrolle für den Nutzer. Wer seine Seite schon jetzt sauber aufstellt, muss später nicht hektisch nachbessern.

| Merkmal | DSGVO | E-Privacy-Verordnung |
| Anwendungsbereich | Verarbeitung personenbezogener Daten | Vertraulichkeit der elektronischen Kommunikation |
| Regelungsfokus | Allgemeine Datenschutzvorgaben | Spezifisch für Online-Dienste und Kommunikation |
| Einwilligungspflicht | Nicht immer erforderlich | Streng bei Cookies, Tracking und Werbung |
| Technologien | Generell | Elektronische Kommunikation, Cookies, IoT |
Warte nicht auf das fertige Gesetz, sondern stell deine Seite schon heute sauber auf: klarer Cookie-Banner, ehrliche Datenschutzerklärung, nur so viel Tracking wie nötig. Wer das jetzt ordentlich macht, ist gegen kommende Verschärfungen weitgehend gewappnet. Im Zweifel fachlich begleiten lassen.
Gilt die E-Privacy-Verordnung schon?
In ihrer endgültigen Form noch nicht, sie steckt seit Jahren im EU-Prozess. Vieles davon greift aber über nationale Regeln und die DSGVO bereits jetzt, gerade beim Thema Cookies.
Was sollte ich heute schon tun?
Cookies und Tracking sauber mit Einwilligung regeln und die Datenschutzerklärung aktuell halten. Wer das jetzt richtig aufsetzt, ist für kommende Verschärfungen gut vorbereitet.
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Die E-Privacy-Verordnung sollte ursprünglich 2018 zusammen mit der DSGVO in Kraft treten, verzögerte sich jedoch aufgrund von politischen Meinungsverschiedenheiten. Bislang gibt es keinen festen Termin für die Verabschiedung und Umsetzung der Verordnung.
Die E-Privacy-Verordnung wird die Datenschutzlandschaft in der EU erheblich verändern und das Niveau des Schutzes für elektronische Kommunikation weiter erhöhen. Für Unternehmen bedeutet dies umfangreiche Anpassungen, insbesondere bei der Verwendung von Cookies, Tracking-Technologien und der elektronischen Werbung. Gleichzeitig stärkt die Verordnung die Kontrolle und Privatsphäre der Nutzer:innen und fördert das Vertrauen in digitale Dienste. Angesichts der offenen Diskussionen bleibt jedoch unklar, wann die E-Privacy-Verordnung endgültig in Kraft tritt.
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