
Last-Click-Attribution ist das Gegenstück zur First-Click-Attribution. Sie schreibt den ganzen Verdienst für eine Anfrage dem letzten Kontaktpunkt zu, über den der Kunde kam, bevor er anfragte. Alles davor bleibt unberücksichtigt.
Für dich ist das lange die Standardsicht gewesen, weil sie einfach ist: Woher kam der Klick direkt vor der Anfrage. Der Haken: Sie übersieht alles, was vorher passiert ist. Der Kunde hat dich vielleicht über Social Media entdeckt und erst später gegoogelt. Last-Click gibt Google die ganze Ehre. Deshalb ist es nur die halbe Wahrheit.

Wenn dein Analyse-Tool dir sagt, woher Anfragen kommen, ist das meist Last-Click: der letzte Schritt vor dem Kontakt. Nutz das ruhig, aber sei dir bewusst, dass der letzte Klick selten die ganze Geschichte ist. Frag Neukunden zusätzlich, wie sie überhaupt auf dich gekommen sind. So ergänzt du die Zahl aus dem Tool um den Anfang der Reise.
Was zeigt mir Last-Click?
Den letzten Kanal vor der Anfrage. Praktisch und einfach, aber er verschweigt, was den Kunden vorher überhaupt auf dich aufmerksam gemacht hat.
Soll ich mich nur darauf verlassen?
Nein. Der letzte Klick bekommt die ganze Ehre, obwohl oft mehrere Kontakte davor lagen. Ergänz die Zahl, indem du Neukunden nach dem ersten Kontakt fragst.
Mehr dazu: Beratung und Konzeption von Signo Media
Die Last-Click-Attribution ist ein einfaches, aber einseitiges Modell, das ausschließlich den letzten Kontaktpunkt vor der Conversion berücksichtigt. Während es für einen schnellen Überblick nützlich sein kann, spiegelt es die Komplexität moderner Customer Journeys nur unzureichend wider. Unternehmen sollten darüber nachdenken, komplexere oder datengetriebene Modelle anzuwenden, um eine ganzheitlichere Sicht auf die Wirksamkeit ihrer Marketingkanäle zu erhalten.
Datenschutzhinweis
Um dir ein optimales Nutzungserlebnis zu ermöglichen, setzen wir auf dieser Website Cookies und vergleichbare Technologien ein, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Mit deiner Einwilligung können wir personenbezogene Daten wie dein Nutzungsverhalten oder eindeutige Kennungen verarbeiten.
Die Datenverarbeitung kann auch außerhalb der EU erfolgen, z. B. durch Anbieter in den USA. Dabei besteht das Risiko, dass Behörden auf diese Daten zugreifen können, ohne dass dir dagegen wirksame Rechtsmittel zustehen.
Folgende Dienste können dabei zum Einsatz kommen – jeweils nur, wenn du zustimmst:
Calendly (Terminvereinbarung)
Facebook (Marketing, eingebettete Inhalte)
Google Fonts (Webschriftarten)
Google Maps (Kartendarstellung)
Google reCAPTCHA (Spamschutz)
Instagram (eingebettete Beiträge)
LinkedIn (eingebettete Inhalte, Tracking)
WhatsApp (Kontaktmöglichkeit)
YouTube (eingebettete Videos)
Wenn du keine Einwilligung erteilst oder diese später widerrufst, kann dies die Funktionalität der Website einschränken – z. B. werden eingebettete Inhalte blockiert.